Montag, Oktober 23, 2006


Französische Bürgersteige sind grob gerechnet dreimal so breit wie ihr deutsches Pendant. Das hat natürlich alles seine Richtigkeit. Doch Halt! denn Bürgersteige in Frankreich scheinen nicht wirklich für Bürger gedacht zu sein, sondern eher für deren Automobile. So kann man nicht zu Fuß von A nach B gelangen, ohne nicht mindestens fünf kreativ geparkten Autos zu begegnen (vgl. dazu auch exklusive Illustration o.l.). Lasst uns gemeinsam darüber spekulieren, wie zum Beispiel obiges Exemplar überhaupt an seine Stelle gekommen ist. Dass darauf außerdem eine Strafe von EUR 33,00 steht, scheint wenig zu kümmern. Und der geplagte Radfahrer? Dem bleibt nichts anderes übrig, als sich stöhnend und schiebend durch die Stadtlandschaft zu bewegen.

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